Starfish Blog, blaues Wasser und mehr

Gerne würden wir dich ein Stück weit mitnehmen, und dir zeigen wie schön es ist unter Segeln zu reisen.

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Liebe Starfish Freunde

 

Das Einwassern der Starfish verlief problemlos. Wegen schlechtem Wetter im Golf von Lyon blieben wir noch zwei drei Tage in Port Napoleon. Als wir die Leinen los machten hatten wir wunderschönes Wetter. Wir wollten bei Ile du Frioul vor Anker, da es bis zu 30kn Wind gab, aber es gab keine Wind geschützte Bucht, so fuhren wir weiter nach Morgiou. Dort konnten wir uns in einer Bucht vor Anker legen. Weiter ging es nach Toulon. Da uns beim Besansegel während einer Böe sämtliche Lieckrutscher brachen, musste ich neue besorgen. In Toulon gab es welche zu kaufen. Toulon war schön anzusehen. Das Hafentreiben konnten wir von einem WiFi-Restaurant beobachten. Weiter ging es nach Ile de Porquerolles dort lagen wir vor Anker, da wurden wir vor unserer Weiterfahrt vom Zoll gründlich durchsucht. In Port de Cavalaire sur Mer machten wir halt, weil draussen ein kräftiger Sturm vorüberzog. Beim Auslaufen hatten wir wunderschönes Wetter und einen konstanten Wind mit 20kn der uns unter Segel die 110sm direkt nach Calvi , Corsica führte. Betty und ich erkundeten die wunderschöne Altstadt. Von Calvi aus machten wir einen Abstecher südlich zu einer wunderschönen Bucht namens Girolata.

Mit einem Zwischenstopp in Calvi segelten wir weiter nach Capraia.

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Als wir bei Capreia vor Anker lagen gab es so gegen 04:30h einen lauten Knall, der Anker hielt nicht mehr, wir wurden gegen die Felsen getrieben. Im letzten Moment kamen wir von den Felsen frei. Konnten den Anker bergen und uns Richtung Norden absetzen. Als wir aus dem Windschatten der Insel kamen, befanden wir uns auf einmal in sehr grober See. Windböen bis zu 60kn, die Starfish knallte in die aufgewühlte See. Da half nur noch beten. Die Entscheidung Richtung Corsika in den Windschatten war zuerst naheliegend. Aber als die Wellen immer grösser wurden, entschieden wir uns in den Windschatten der Insel Capraia zu legen. Wir kreuzten vor dem Hafen von Capraia. Gegen Mittag lies der Wind langsam nach, aber die Böen waren immer zischen 20 und 30kn. Unser Dingi hing immer noch ,Achtern an der Starfish, manchmal kopfüber dann wieder gedreht. Gegen Nachmittag entschieden wir uns beim Fähranleger fest zu machen. Die Capitaneria kam dann zu uns und begleiteten uns mit einem Schlauchboot in den Hafen. Selbst dort gab es Böen bis 30kn. Das Anlegemanöver verlief problemlos. Wir konnten festmachen und die Schäden begutachten. Es ist doch einiges kaputt gegangen. Mein Mitsegler verliess die Starfish, da er wegen einer familiären Angelegenheit nach Deutschland zurückfahren müsse. Ich behob die Schäden die ich selber reparieren konnte, wartete den Sturm ab und verholte die Starfish in den Hafen von Livorno, wo die restlichen Reparaturen durchgeführt werden konnten. Wie das Abenteuer weiter geht erfährt ihr im nächsten Blogbeitrag.

 

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